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Pfingstlehrgang 2002 in Otterndorf


Nach dem Otterndorfer Überlebenstraining im Vorjahr, bei dem wir Windstärke 9!! trotzten mußten, konnten wir unser diesjähriges Glück gar nicht fassen:


Mit der Sonne strahlten 30 Karatekinder und Jugendliche der SGO (alle in niegelnagelneuen knallroten Tigersweatshirts) mit 20 begleitenden Eltern und den BetreuerInnen von Freitag- Pfingstmontag bei idealen Temperaturen um die Wette.

Viel zu schnell waren die schönen Tage mit tägl. 2 mal Karatetraining, den Fahrradfahrten am Deich entlang von und zur Turnhalle, Baden im See des Campingplatzes, Stockgrillen, Grillfest, singen (mit Gitarre), quatschen, klönen, faulenzen,... vorbei.


Besonders zur guten Laune trugen Sören, Marlo, Naomi und Jasmin bei, die jeweils zu 2 die Programmgestaltung für Samstag/ bzw.- Sonntagabend übernommen hatten, und diese Aufgaben mit einem Quiz- und einem Spieleabend umsetzten, aber auch die fleißigen Eltern, die uns den kompletten Frühstücksabwasch an allen Tagen ebenso wie alle Frischeinkäufe abnahmen, und einfach überall aktiv wurden, wo Hilfe benötigt wurde.

Unser Lageraufbau viel auf: 2 Großzelte bildeten zusammen mit einem zum Wohnmobil umgebauten LKW (das mit Laptop, Drucker und was man halt so braucht ausgestattete Hauptquartier von Sandy und Frank)den Aktiv-Mittelpunkt von ca. 15 Zelten.

Im Rahmen der Tigerralley (eine Art Stadtralley über 2 Tage, ergänzt durch karatespezifische Gruppenaufgaben)wurde das Ostern von einigen Erwachsenen verfaßte Tigerlied um viele Strophen ergänzt:


Tigerlied



Melodie "Die Moorsoldaten"
Text: Karatedojo der SGO- Bremen


Refr.: Wir sind Karatetiger mit Sandy und Wolf-Dieter im Dojo

1. Otterndorf in diesem Jahr - man will es gar nicht glauben - mit Sonnebrand am Badesee und leuchtenden Kinderaugen.

2. Wohin auch das Auge blicket, Schweiß und Qualen nur ringsum. Vogelsang uns nicht erquicket, Anfänger stehen kahl und krumm.

3. Hier in dieser öden Heide sind die Zelte hingestellt, wo wir fern von jeder Freude uns zum Training ´ham gesellt.

4. Morgens ziehen die Kolonnen an den Deich zum Zazen hin, gähnend lassen sie sich nieder, doch zum Bett hin steht der Sinn.

5. Früh am Morgen steh´n wir auf, gehen dann zum Frühstück hin. Müde und noch nicht ganz wach radeln wir zur Halle hin.

6. Heimwärts, heimwärts! Jeder sehnet sich nach Hause doch jetzt hin. Manche Brust ein Seufzer dehnet, weil wir hier gezwungen sind.

7. Doch für uns gibt es kein Klagen. Ewig kann´s so weiter gehen. Einmal werden froh wir sagen: Oss, wir werden uns wiedersehen.

8. Nächstes Jahr kommen wir gern wieder um Wolf-Dieter hier zu sehn. Lustig klingen unsere Lieder über unseren Zeltplatz hin.

9.Jedes Jahr wollen wir es zeigen, daß wir zu einander stehe, graue Westen, rote Pullis, so kann man uns nicht übersehen

10. Sandra unsere Lehrerin übt mit uns Kata, bis sie sitzt. Und wenn ich dann richtig schwitze heißt es auch noch Liegestütze.

11. Wolf-Dieter macht uns alle fit mit seinem wolfigen Blick. Fudoshin-Ryu ist unser Glück, danach sind wir ganz verrückt
12.Kata, Kiai und Kumite trainieren wir ja so verbissen. Bis an den Rand der Erschöpfung hin, doch wir wollen´s niemals missen.

13. Sandy muß hier viel ertragen, weil ein jeder Kummer hat. Hat für jeden eine Lösung, steht zur Seit´ mit Rat und Tat.

14. Immer wieder hören wir`s klingen seht mal dort die Tiger steh´n. Überall die roten Jacken kann man gar nicht übersehn.

Griffe: a G aE a CgC GC daEa GCGaEA